Der Tian´anmen Square und die Besichtigung der Forbidden City standen am Morgen auf dem Programm. Der Stress begann, als eine Stunde lang kein Guide gefunden werden konnte und anschliessend dann die noch gefundene Touristenführerin so leise sprach, dass man fast nichts verstehen konnte. Immerhin hat die Führerin schon einmal den König und die Königin der Schweiz durch die Forbidden City geführt, wie sie uns stolz erzählte.
Am Nachmittag waren wir dann in der Schweizer Botschaft. Leider hatte Michelin Calmirey gerade keine Zeit, obwohl sie gleichzeitig in Peking weilte. Dennoch erhielten wir einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten einer Botschaft. Ich weiss nun, dass es einen Schweizer Verteidigungsattache in Peking gibt, der sehr gute Beziehungen zu Nordkorea hat, was ja eher aussergewöhnlich ist.
Am Abend besuchten wir eine chinesische Oper. Diese Oper ist definitiv nicht mit den europäischen Erfahrungen vergleichbar. Der erste Teil bestand aus mehrheitlich billigen Kampfshowszenen und im zweiten Teil erzählte ein junges Mädchen eine Geschichte, wie sie ihren Freund kennenlernte.