Um 3 Uhr ins Bett, um 4.15 Uhr bereits wieder aufgestanden, denn um 6 Uhr musste ich am Flughafen Zürich sein um nach Moskau zu fliegen. Um 7 Uhr ging der Flug mit Swiss von Zürich nach Genf. Weiterflug mit der russischen Damenvolleyballnationalmannschaft nach Moskau. Swiss offerierte Rührei, Fruchtsaft und Gipfeli als Frühstück. Leider hatte es kein Unterhaltungssystem im Flugzeug, nur die Fernseher mit kurzen Comics liefen. Aber Flug dauerte zum Glück ja auch nicht so lange und ich war noch ziemlich müde.

Die Immigration in Moskau verlief problemlos und für einmal kam mein Koffer als einer der Ersten auf dem Gepäckband. Nina wartete bereits beim Exit. Ich lernte Nina und Anastasia letztes Jahr während meinem Auslandsemester an der EBS London kennen. Nina hatte ein Taxi organisiert und so fuhren wir vom Flughafen zur Wohnung, wo sie mit ihren Eltern wohnt. Die Fahrt dauerte rund eine Stunde. Die Wohnung befindet sich in einem 14-stöckigen Hochhaus. Ihre Eltern waren noch im Countryhouse. Ich erhielt ein Zimmer mit einem ausziehbaren Sofa, das sonst wohl das Wohnzimmer ist. Nina machte mir ein paar Pfannkuchen und als Beilage gab es Lachs, Poulet und Käse. Eine perfekte Zwischenverpflegung nach dem Flug.

Anschliessend liefen wir rund 20 Minuten zur Metrostation, wo wir als Erstes eine russische SIM-Karte kauften. Danach fuhren wir mit der Metro rund eine Stunde ins Zentrum von Moskau, um den Roten Platz, den Kreml und die bekannte Kirche zu besichtigen. Danach liefen wir durch eine der wenigen autofreien Gassen, die an die Tverskaya Street grenzt. Dort hatte es viele kleine Restaurants und die Szenerie erinnert an die Strassencafés in Paris. Ich entdeckte dort auch den ersten Starbucks. Weiter liefen wir vorbei am Bolshoi Theater, das gerade umgebaut wird. In der Stadt gab es viel zu entdecken, aber mittlerweile war es Abend geworden und da wir gerade im asiatischen Viertel waren, entschieden wir uns Sushi essen zu gehen. Das Essen mit den Getränken und Trinkgeld kostete 1’000 Rubel (40 Franken).

Als wir wieder bei Nina zu Hause ankamen, war ihre Mutter zurück aus dem Countryhouse, weil sie am nächsten Tag arbeiten musste. Sie war sehr um mich besorgt und wollte mir jede menge zu essen geben, aber wir hatten vorher bereits gegessen. So gab es Greentea und Süssigkeiten. Nina agierte als Übersetzerin, da ihre Mutter kein englisch versteht und nur einige, wenige Worte Deutsch spricht.