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	<title>travelstone.net - das Reisemagazin &#187; Melanie</title>
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	<description>Reiseberichte aus Paris, London, Florida, Los Angeles, San Francisco, Hawaii</description>
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		<title>elles@centrepompidou</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangenes Wochenende habe ich das Centre national d’art et de culture Georges Pompidou besucht, umgangssprachlich  Centre Pompidou genannt.
Besonders gefallen hat mir die Ausstellung &#8220;elles@centrepompidou&#8221;.
Hierzu ein interessanter Artikel:
&#8220;500 Werke von Frauen im Centre Pompidou
Paris (dpa) &#8211; In der großen Ausstellung auf 7500 Quadratmetern des Centre Pompidou in Paris sucht man vergeblich nach Werken männlicher Meister. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_428" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-428 " title="elles centre pompidou" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/elles-centre-pompidou-300x131.jpg" alt="elles@centrepompidou" width="270" height="118" /><p class="wp-caption-text">elles@centrepompidou</p></div>
<p>Vergangenes Wochenende habe ich das <strong>Centre national d’art et de culture Georges Pompidou</strong> besucht, umgangssprachlich  <strong><a title="Centre Pompidou" href="http://www.centrepompidou.fr/" target="_blank">Centre Pompidou</a></strong> genannt.<span id="more-419"></span></p>
<p>Besonders gefallen hat mir die Ausstellung <strong>&#8220;elles@centrepompidou&#8221;</strong>.</p>
<p>Hierzu ein interessanter Artikel:</p>
<h2><em>&#8220;500 Werke von Frauen im Centre Pompidou</em></h2>
<p><!--[ byline ]--><em>Paris (dpa) &#8211; In der großen Ausstellung auf 7500 Quadratmetern des Centre Pompidou in Paris sucht man vergeblich nach Werken männlicher Meister. Alle 500 Werke stammen von Frauen.</em></p>
<p><em>Mit der neuen Präsentation seiner ständigen Sammlung will das Museum für moderne Kunst zeigen, wie Kunst ist, wenn sie nur von Frauen gemacht ist: weder feminin, noch feministisch. «Man glaubt, Kunst von Frauen sei feminin, hübsch und dekorativ. Unsere Ausstellung zeigt das Gegenteil, unter anderem weil Künstlerinnen oft freier und unabhängiger von modischen Strömungen arbeiteten», sagte die Kuratorin Camille Morineau. So räumt die Sonderschau, die bis zum 24. Mai 2010 dauert, mit vielen Klischees auf und zeigt, dass weibliche Kunst «extremer» und «radikaler» ist als oft angenommen wird.</em></p>
<p><em>Mit über 500 Werken von 200 Künstlerinnen ist die Ausstellung, die den programmatischen Titel «elles@centrepompidou» (Sie@centrepompidou) trägt, die größte, die jemals ein Museum ausschließlich Künstlerinnen gewidmet hat. «Das ist kein feministisches Komplott, sondern eine objektive Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Kunst. Wir kaufen für unsere Sammlungen ebenso viele Werke von Künstlern wie von Künstlerinnen. Die Arbeit ist das maßgebende Kriterium, nicht das Geschlecht des Künstlers», erklärte die Kuratorin.</em></p>
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</div>
<p><em>Das Centre Pompidou besitzt mit mehr als 55 000 Werken die größte Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst in Frankreich. Nur maximal ein Viertel der Arbeiten können in der Dauerausstellung gezeigt werden. Seit wenigen Jahren wechselt das Museum alljährlich seine Präsentation, um seine gesamte Sammlungen zeigen zu können.</em></p>
<p><em>Die ausgestellten Arbeiten sind sowohl thematisch als auch formal von großer Vielfalt. Die berühmten Nanas von Niki de Saint Phalle sind zu sehen, lebensgroße und überlebensgroße «Puppen», aber auch Möbel von Eileen Gray, der Meisterin der Lackkunst aus der Bauhaus-Zeit sowie die raumgreifenden Stofftier- und Puppeninstallationen der Französin Annette Messager. Neben Cristina Iglesias und Tacita Dean stößt man auch auf die in Köln lebende Künstlerin Rosemarie Trockel, die mit ihren ungewöhnlichen, maschinengestrickten Wollbildern international bekannt wurde.</em></p>
<p><em>Ein Kunstwerk, das das Problem der Anerkennung der Frau als Künstlerin nicht aussagekräftiger auf den Punkt hätte bringen könnte, ist das riesige Plakat der Guerilla Girls. Darauf ist zu lesen: «Weniger als 5 Prozent der Künstler im Metropolitan Museum sind Frauen, aber 85 Prozent der Aktmodelle sind weiblich. Müssen Frauen nackt sein, um ins Museum zu kommen?» Auf dem 1989 entworfenen Plakat ist Ingres berühmtes Gemälde «Große Odaliske» abgebildet, ein weiblicher Rückenakt, der mit einem Gorillakopf verziert ist.</em></p>
<p><em>Noch im 19. Jahrhundert musste Berthe Morisot sich und ihre Tochter heimlich malen und Marie Bashkirtseff verkleidete sich beim Malen als Mann. «Auch die Fotografin Dora Maar, wurde lange Zeit nur als Muse der Surrealisten und als eine Frau, die von Picasso und anderen gemalt wurde, wahrgenommen», erklärte Morineau. Eine Ausstellung, die nur den männlichen Meistern gewidmet sei, stehe nicht auf dem Programm. Dafür gebe es den Louvre, dort hingen seit Jahrzehnten nur männliche Künstler.&#8221;</em></p>
<p>Der obige Artikel erschien am 6.8.2009 auf  der Webseite der <a title="Zeit.de" href="http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/6/iptc-bdt-20090806-308-22019434xml" target="_blank">Zeit Online</a>.</p>
<div id="attachment_424" class="wp-caption alignleft" style="width: 655px"><img class="size-large wp-image-424  " title="IMGP1375" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/IMGP1375-1024x768.jpg" alt="Elles@Centre Pompidou" width="645" height="484" /><p class="wp-caption-text">Elles@Centre Pompidou</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Paris &#8211; Stadt der Mode</title>
		<link>http://www.travelstone.net/2009/11/16/paris-stadt-der-mode/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 07:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich fragt, ob es wirklich stimmt, dass in Paris die Leute besonders chic sind, dem kann ich nur sagen: Ja, es stimmt!
Was einem als Frau besonders auffällt: der Anteil an Rockträgerinnen ist sehr gross. Ich schätze sogar, dass weit über die Hälfte der Frauen in Rock, Strümpfen/Leggings und Stiefeln aus dem Haus geht. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_335" class="wp-caption alignleft" style="width: 146px"><img class="size-full wp-image-335 " title="Meli mit Kleid" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/Meli-mit-Kleid.jpg" alt="Melanie" width="136" height="347" /><p class="wp-caption-text">Melanie</p></div>
<p>Wer sich fragt, ob es wirklich stimmt, dass in Paris die Leute besonders chic sind, dem kann ich nur sagen: Ja, es stimmt!</p>
<p>Was einem als Frau besonders auffällt: der Anteil an Rockträgerinnen ist sehr gross. Ich schätze sogar, dass weit über die Hälfte der Frauen in Rock, Strümpfen/Leggings und Stiefeln aus dem Haus geht. Wer in normalen Jeans und Pulli daherkommt, ist eher underdressed; Turnschuhe ziehen die meisten Französinnen nur im Fitnesscenter oder der Turnhalle an. Stiefel oder Pumps sind für die französische Frau fast ein Must und keineswegs etwas für besondere Anlässe.</p>
<p>Der normale Durchschnittslook (was bei uns je nach Outfit vielleicht noch fast als &#8220;elegant&#8221; durchgeht), könnte in Paris schnell etwas &#8220;alternativ&#8221; wirken. Was bei uns als &#8220;tussig&#8221; oder &#8220;overstyled&#8221; rüberkommt, ist hier ein normales Outfit für die Schule, das Büro oder den Supermarkteinkauf.</p>
<p>Die französischen Frauen zeigen sich einfach gerne feminin. So hängen seit neustem auch in meinem Schrank einige Longpullis und Kleider&#8230;</p>
<p><strong>Link:</strong> Wer sich die  Pariser Streetfashiontrends anschauen will, findet Fotos auf der Website von <a href="http://www.brigitte.de/mode/streetstyle/streetstyle-paris-1038234/">brigitte.de</a> &#8230; Im dazugehörigen Forum kann sogar darüber diskutiert werden.</p>
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		<title>Meine Gasthochschule in Paris – L’ISIT</title>
		<link>http://www.travelstone.net/2009/11/12/meine-gasthochschule-in-paris-%e2%80%93-l%e2%80%99isit/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Erasmus]]></category>
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		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Gasthochschule hier in Paris heisst ISIT, &#8220;Institut de management et de communication interculturels&#8221;.
Die ISIT ist eine sogenannte „Grande École“ und bietet verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge an. Als Grande École ist sie vergleichbar mit unseren Fachhochschulen, aber höher angesehen als die hiesigen Universitäten. Um zugelassen zu werden muss man eine Aufnahmeprüfung bestehen, was an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_351" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img class="size-full wp-image-351 " title="isit_paris" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/isit_paris.jpg" alt="Quelle: www.isit-paris.fr" width="156" height="90" /><p class="wp-caption-text">Quelle: www.isit-paris.fr</p></div>
<p>Meine Gasthochschule hier in Paris heisst <a title="ISIT" href="http://www.isit-paris.fr" target="_blank"><strong>ISIT</strong></a>, &#8220;Institut de management et de communication interculturels&#8221;.<span id="more-284"></span></p>
<p>Die ISIT ist eine sogenannte „Grande École“ und bietet verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge an. Als Grande École ist sie vergleichbar mit unseren Fachhochschulen, aber höher angesehen als die hiesigen Universitäten. Um zugelassen zu werden muss man eine Aufnahmeprüfung bestehen, was an den französischen Universitäten in der Regel nicht der Fall ist.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Grande Écoles, den Universitäten und dem französischen Bildungssystem allgemein findet man auf dem<a title="Französisches Bildungssystem" href="http://www.fplusd.org/schule-und-studium/studieren-im-partnerland/was-ist-eine-grande-ecole/" target="_blank"> deutsch-französischen Sprachenportal</a>.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Der Studienalltag</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich belege 9 Fächer, die ich aus allen Studienjahren (inklusive Master) auswählen konnte:</p>
<ul>
<li>géopolitique américaine</li>
<li>oral English</li>
<li>analyse et synthèse des textes</li>
<li>thème journalistique (journalistische Übersetzungen)</li>
<li> thème général</li>
<li> géopolitique allemande</li>
<li> relations internationales</li>
<li> thème technique</li>
<li>Erasmus-Französischkurs</li>
</ul>
<p>Der Unterricht an der ISIT findet in 3 verschiedenen Gebäuden statt, die in der Stadt verteilt an bester Lage liegen. Zwei sind im 6. Arrondissement an der rue d&#8217;Assas und der rue Cassette, das dritte Gebäude ist im 15. Arrondissement an der rue de Pondichéry. Die meisten meiner Stunden finden an der rue de Pondichéry statt, die ich in nur 25 Minuten zu Fuss oder 15 Minuten mit der Métro erreiche.</p>
<p>Der Unterrichtsstil ist ein wenig anders als in der Schweiz. Die französischen Lehrer diskutieren weniger über Stilfragen, als meine bisherigen Dozenten/-innen an der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften). Zudem wird noch mehr auswendig gelernt, Vokabeltests geschrieben etc. Der Unterricht findet meist als Seminar in Klassen von durchschnittlich 20 Leuten statt, an den Vorlesungen nehmen schätzungsweise jeweils um die 40 Studenten teil.</p>
<p>Zur Zeit studieren um die 700 französische Studenten an der ISIT, dieses Jahr kommen noch über 100 Erasmusstudenten dazu &#8211; so viele wie noch nie. Der Altersdurchschnitt der Studierenden hier ist viel niedriger als in der Schweiz, was aber auch daran liegen mag, dass in meinem Studiengang an der ZHAW viele meiner Mitstudenten/-innen entweder schon gearbeitet haben, oder im Ausland waren, oder gar beides.</p>
<p>Die Dozenten an der ISIT sind fachlich kompetent und geben sich Mühe mit uns Erasmus-Studierenden. Einziger Wermutstropfen ist der Erasmus-Kurs, der etwas umfassender ausfallen dürfte. Nur eine Stunde pro Woche, um sein Französisch auf Vordermann zu bringen, ist etwas knapp bemessen. Aber da wir mit nur neun Kursen genügend Freizeit haben, bleibt zumindest Zeit, Paris mit all seinen Möglichkeiten zu geniessen und die Sprache selber mit Büchern, Zeitschriften etc. aufzubessern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Wohnung in Paris? &#8220;Mission Possible&#8221;!</title>
		<link>http://www.travelstone.net/2009/11/09/eine-wohnung-in-paris-mission-possible/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 07:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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		<category><![CDATA[VRBO]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungssuche]]></category>

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		<description><![CDATA[So habe ich meine Wohnung gefunden
Nachdem ich während vier Monaten täglich jenste Internetseiten abgeklappert hatte, fand ich sie endlich: unsere kleine Stadtwohnung. Fündig wurde ich unter http://www.apariscommechezsoi.com.
Die Wohnung ist für Schweizer Verhältnisse mit 30 Quadratmetern sehr klein, für Pariser Verhältnisse hingegen ganz passabel. Da die Preise in Paris wie schon erwähnt horrend sind, wohne ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_256" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><img class="size-full wp-image-256   " title="mission_possible_paris" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/mission_possible_paris.jpg" alt="Mission: Possible!" width="162" height="216" /><p class="wp-caption-text">Mission: Possible!</p></div>
<p><span style="color: #000080;"><strong>So habe ich meine Wohnung gefunden</strong></span></p>
<p>Nachdem ich während vier Monaten täglich jenste Internetseiten abgeklappert hatte, fand ich sie endlich: unsere kleine Stadtwohnung. Fündig wurde ich unter <span style="color: #000080;"><a title="À Paris comme chez soi" href="http://www.apariscommechezsoi.com/" target="_blank">http://www.apariscommechezsoi.com</a></span>.</p>
<p>Die Wohnung ist für Schweizer Verhältnisse mit 30 Quadratmetern sehr klein, für Pariser Verhältnisse hingegen ganz passabel. Da die Preise in Paris wie schon erwähnt horrend sind, wohne ich mit einer Mitstudentin hier, so halten sich die Mietkosten einigermassen im Rahmen (EUR 550 pro Person, also EUR 1100 insgesamt inkl. Wasser und Internet, exkl. Strom).</p>
<p>Wir haben uns mit der Situation arrangiert, dass wir zu zweit eine 1-Zimmer-Wohnung teilen. Auch wenns mal eng wird: es klappt alles besser als gedacht, wir bleiben ja nicht für immer hier und gerade in den kalten Jahreszeiten ist man nicht so allein und freut sich über die Gesellschaft, die man in einer WG hat. Mit der Wohnung selbst sind wir sehr zufrieden, sie ist wirklich in einem Topzustand und wir hatten das Glück, keine zusätzliche Agenturgebühr entrichten zu müssen. Alles wurde erst neu renoviert, die Küche und das Bad sind sehr modern und vom Wohn- /Schlafraum getrennt.  Wir haben zudem Internet (Wifi und LAN), ein Telefon (Gratisgespräche innerhalb Europas) und eine Waschmaschine mit integriertem Tumbler.</p>
<p>Ich muss hinzufügen, dass ich wirklich Glück gehabt habe, und der Komfort, den wir in unserer Wohnung geniessen, nicht unbedingt dem Pariser Standard entspricht, aber darauf komme ich weiter unten noch zu sprechen.</p>
<div id="attachment_190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-190" title="IMGP1371_300x400" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/IMGP1371_300x400-225x300.jpg" alt="Wohnung Melanie" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wohnung Melanie</p></div>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Tipps, Tricks und Links sowohl für Studenten als auch Nicht-Studenten</strong></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Hartnäckig bleiben<br />
</strong></span></p>
<p>Leider kann auch ich euch nicht DEN einen Trick verraten, wie es möglichst schnell klappt mit der Unterkunft. Nur: Durchhaltevermögen ist hier das A und O! In Frankreich ist normal, dass man mehrmals nachfragen muss, bis man eine Antwort erhält -&gt; hartnäckig bleiben. Wenn man einen Termin vereinbart hat, muss man ebenfalls geduldig sein, Verspätungen bis zu einer Stunde sind hier leider normal. Mein Vermieter ist auch 40 Minuten zu spät aufgetaucht und hat mit keiner Wimper gezuckt. Am besten stellt man sich schon im Vornherein darauf ein, das schont die Nerven.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Ansprüche</strong></span></p>
<p>Unter Umständen muss man sich, gerade als Studentin mit beschränktem Budget, von gewissen Vorstellungen und Ansprüchen verabschieden, wie zum Beispiel der eigenen kleinen Wohnung. Man darf nicht vergessen, dass in Paris neben der Unterkunft auch die übrigen Lebenshaltungskosten sehr hoch sind. Wenn man arbeitet und gut verdient, sieht die Situation natürlich etwas anders aus, allerdings steigen dann die Ansprüche und damit auch die Wohnungspreise.</p>
<p>Da es im Winter auch hier kalt wird, empfiehlt es sich, sich nach der Heizung zu erkundigen! Eine Zentralheizung ist hier allerdings nur selten Standard, meist sind elektrische Radiatoren eingebaut, die (sofern sie funktionieren) für angenehme Temperaturen sorgen.</p>
<p>Auch ansonsten muss man seine Ansprüche seinen finanziellen Mitteln anpassen und im Vergleich zur Schweiz mit weniger Komfort bei höherer Miete klarkommen. Es ist hier durchaus üblich, dass:</p>
<ul>
<li>sich zwei Personen eine Einzimmerwohnung teilen</li>
<li>eine Person auf der Couch schläft</li>
<li>es keine Zentralheizung gibt</li>
<li>Gasherde verbreitet sind</li>
<li>die Fenster undicht sind</li>
<li>es keine Waschmaschine gibt</li>
<li>die Nachbarn rund um die Uhr Krach machen und ihr Altglas um 12 Uhr nachts im Innenhof entsorgen</li>
<li>das Wasser in der Dusche kaum abläuft</li>
<li>auch für ein Haus mit 7 oder mehr Stöcken kein Aufzug vorhanden ist (schön wenn man gerade mit den Wocheneinkäufen nach Hause kommt)</li>
<li>die Wohnung zuerst einmal geputzt werden muss</li>
</ul>
<p>Diese Liste liesse sich natürlich beliebig fortführen und einige Punkte lösen sicher auch ein Schmunzeln aus. Aber es wird klar, dass man im Ausland mit einigen, anfangs vielleicht ungewohnten, Besonderheiten klarkommen muss und eine Wohnung nicht sofort verwerfen sollte, weil ein einziges Kriterium nicht erfüllt wird.</p>
<p>Trotz allem: Wohnen mitten in Paris macht Spass! Der Aufwand lohnt sich&#8230;</p>
<p><span style="color: #dc143c;"><strong>Meine Linkempfehlungen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">1. &#8220;de particulier à particulier&#8221;</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Mein erster </span>erster Linktipp ist &#8220;de particulier à particulier&#8221;, was so viel bedeutet wie &#8220;von privat an privat&#8221;. Hier inserieren keine Agenturen, sondern nur Privatpersonen. Wer hier etwas passendes findet, der erspart sich die leiden Agenturgebühren. <strong></strong><strong><a title="particulier à particulier" href="http://www.pap.fr/" target="_blank">www.pap.fr</a></strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>2. Links von Agenturen:</strong></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="À Paris comme chez soi" href="http://www.apariscommechezsoi.com/" target="_blank">http://www.apariscommechezsoi.com</a></span> (hier habe ich meine Wohnung gefunden)</p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="Lodgis" href="http://www.lodgis.com/de/paris/" target="_blank">http://www.lodgis.com/de/paris</a></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="Le Paris de Dorothee" href="http://www.leparisdedorothee.com" target="_blank">http://www.leparisdedorothee.com</a></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="Parisian home" href="http://www.parisianhome.com/" target="_blank">http://www.parisianhome.com</a></span></p>
<p>Dies sind nur einige von zahlreichen Agenturen. <strong>Tipps für die Suche bei <span style="color: #000080;"><a title="Google" href="http://www.google.ch" target="_blank">Google</a></span>:</strong> nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch und Französisch suchen. Die Reihenfolge der Schlagworte auch mal ändern, dies bringt wieder andere Ergebnisse. Falls eine möbelierte Wohnung gesucht sein sollte, das Wort &#8220;möbeliert&#8221; ebenfalls in die Google-Suche integrieren.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>3. Links um eine WG zu finden</strong></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="colocation.fr" href="http://www.colocation.fr/homepage.php" target="_blank">http://www.colocation.fr/homepage.php</a></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="appartager.com" href="http://www.appartager.com/" target="_blank">http://www.appartager.com</a></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="wg-gesuch.de" href="http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Paris.188.0.1.0.html" target="_blank">http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Paris.188.0.1.0.html</a></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="studenten-wg.de" href="http://www.studenten-wg.de" target="_blank">http://www.studenten-wg.de</a></span></p>
<p><strong>Tipp:</strong> Viele männliche Inserenten erhoffen sich anscheinend mehr, als nur eine kollegiale Zweckgemeinschaft &#8211; davor wurde ich jedenfalls von französischen Bekannten gewarnt. Als Frau deshalb eher vorsichtig sein oder Frauen-WGs bevorzugen&#8230;</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>4. E-Mails an Bekannte, Verwandte, Freunde, Mitstudenten (E-Mail-Verteiler an &#8220;alle&#8221;) und Arbeitskollegen schicken</strong></span></p>
<p>Ich war selbst überrascht, wie hilfsbereit und nett viele Mitstudenten waren, die mich nicht einmal persönlich kannten, und versuchten, mir etwas zu vermitteln. Oft würde man auch gar nicht glauben, wohin auch Leute, die man gut kennt, Kontakte haben&#8230;</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>5. Studentenwohnheim</strong></span></p>
<p>Für Studenten gibt es zusätzlich die Möglichkeit, in einem Studentenwohnheim unterzukommen. Interessant sind meiner Meinung nach die beiden Links:</p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="Cité universitaire" href="http://www.ciup.fr" target="_blank">http://www.ciup.fr</a></span></p>
<p>In der Cité Universitaire gibt es 40 Häuser nach Nationen, in denen jährlich insgesamt 10&#8242;000 Studenten aus 140 Ländern unterkommen. Das Schweizerhaus wurde von Le Corbusier entworfen, die Webseite findet ihr hier: <span style="color: #000080;"><a title="Fondation suisse" href="http://www.fondationsuisse.fr/" target="_blank">http://www.fondationsuisse.fr</a></span> . Das Deutsche Haus ist das Heinrich Heine Haus<a title="Heinrich Heine Haus" href="http://www.maison-heinrich-heine.org" target="_blank"> <span style="color: #000080;">http://www.maison-heinrich-heine.org</span></a>.</p>
<p>und</p>
<p><span style="color: #000080;"><a title="Crous Paris" href="http://www.crous-paris.fr/" target="_blank">http://www.crous-paris.fr</a></span></p>
<p>Hier findet man ebenfalls Studentenwohnheime. Achtung, man muss sich frühzeitig anmelden!</p>
<p>Als Alternative zu den Studentenwohnheimen sind noch die sogenannten <strong><span style="color: #000080;">Foyers</span> </strong>zu nennen. Um eine Liste der verfügbaren Foyers zu erhalten, einfach mal bei der Partneruni nachfragen. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass die Foyers aus meiner Sicht keinen finanziellen Vorteil bieten, sie sind praktisch gleich teuer wie eine andere Unterkunft. Ausserdem habe ich gehört, dass man sich meist ziemlich strengen Regeln fügen muss und die Ausstattung und Hygiene der Küchen und Bäder oft zu wünschen lasse.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>6. Gastfamilie</strong></span></p>
<p>Wer nicht gerne alleine ist, aber nicht in eine WG ziehen möchte oder vielleicht noch einen Teilzeitjob als Babysitter in Erwägung zieht, könnte mit einer Gastfamilie glücklich werden. Über die Suche bei Google findet man auch dazu einige Webseiten, leider habe ich keine davon selbst getestet. Sprachreiseagenturen vermitteln übrigens (leider) keine Gastfamilien, wenn man keinen Sprachkurs mitbucht.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>7. <a title="Couchsurfing" href="http://www.couchsurfing.org" target="_blank">www.couchsurfing.org</a></strong></span></p>
<p>Diese Seite wurde mir ebenfalls von Bekannten empfohlen, selbst habe ich es noch nie probiert. Couchsurfing ist unter Umständen als Notlösung für den Anfang praktisch, Vorsicht ist hierbei aber warscheinlich auch nicht fehl am Platz.</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">8. VRBO und Co.</span><br />
</strong></p>
<p>Seiten wie <span style="color: #000080;"><a title="VRBO" href="http://www.vrbo.com" target="_blank">VRBO</a></span> oder<span style="color: #000080;"> </span><a title="Vacation Rentals" href="http://www.vacationrentals.com" target="_blank"><span style="color: #000080;">Vacation Rentals</span> </a>sind eine weitere Möglichkeit, um eine Wohnung zu finden. Eigentlich sind diese Seiten zur Ferienwohnungsvermittlung gedacht, man findet aber auch Angebote für längerfristige Mieten, einfach nachfragen. Oft gewähren einem die Vermieter auch Studentenrabatt, wenn sie darauf angesprochen werden.</p>
<div id="attachment_256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><img class="size-full wp-image-256" title="mission_possible_paris" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/mission_possible_paris.jpg" alt="Mission: Possible!" width="375" height="500" /><p class="wp-caption-text">Mission: Possible!</p></div>
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		<title>Hallo aus Paris!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 07:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo!
Ich bin Melanie und absolviere derzeit ein Auslandsemester an der ISIT (Institut Supérieur d&#8217;Interprétation et de Traduction) in Paris. Mit einer Mitstudentin zusammen bewohne ich eine 1-Zimmer-Wohnung im 15. Arrondissement. Normalerweise studiere ich an der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur (Schweiz) und bin nun im 5. Semester des Studiengangs &#8220;Mehrsprachige Kommunikation&#8221;.
Ich werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ich bin Melanie und absolviere derzeit ein Auslandsemester an der ISIT (Institut Supérieur d&#8217;Interprétation et de Traduction) in Paris. Mit einer Mitstudentin zusammen bewohne ich eine 1-Zimmer-Wohnung im 15. Arrondissement. Normalerweise studiere ich an der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur (Schweiz) und bin nun im 5. Semester des Studiengangs &#8220;Mehrsprachige Kommunikation&#8221;.<span id="more-58"></span></p>
<p>Ich werde hier auf travelstone.net live aus Paris berichten und euch mit Infos und dem ein oder anderen Insidertipp versorgen!</p>
<p>Über eure Feedbacks freue ich mich!</p>
<p>Herzliche Grüsse aus Paris</p>
<div id="attachment_59" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><img class="size-full wp-image-59" title="Ich mit Herz klein" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/Ich-mit-Herz-klein.JPG" alt="Melanie vor dem Centre Pompidou (Paris)" width="375" height="500" /><p class="wp-caption-text">Melanie vor dem Centre Pompidou (Paris)</p></div>
<p>Melanie</p>
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