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	<title>travelstone.net - das Reisemagazin &#187; Reiseberichte</title>
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	<description>Reiseberichte aus Paris, London, Florida, Los Angeles, San Francisco, Hawaii</description>
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		<title>Postkarte von meinem Asientrip 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 19:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der Zugfahrt mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau bis Peking hätte ich noch Zeit gehabt um Postkarten zu schreiben, doch da habe ich noch nicht daran gedacht. Während der Reise von Peking bis Hong Kong blieb auf Grund unseres vollen Programms praktisch keine Zeit. 
So dachte ich, dass ich dann in Hainan am Strand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der <a href="http://www.travelstone.net/tag/transsibirische-eisenbahn/">Zugfahrt mit der transsibirischen Eisenbahn</a> von Moskau bis Peking hätte ich noch Zeit gehabt um Postkarten zu schreiben, doch da habe ich noch nicht daran gedacht. Während der Reise von Peking bis Hong Kong blieb auf Grund unseres vollen Programms praktisch keine Zeit. </p>
<p>So dachte ich, dass ich dann in Hainan am Strand Zeit finden werde um Postkarten zu schreiben. In Hainan hätte ich auch genügend Zeit gehabt um Feriengrüsse aus China zu verfassen, aber leider gab es in ganz Sanya keine einzige Postkarte zu kaufen. So gibt es dieses Mal nur eine Postkarte für alle hier im Blog.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1145" title="Postkarte Asien 2010" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/postkarte_asien_2010.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Viele Grüsse von meiner Asienreise 2010 mit den drei sehr unterschiedlichen Ländern Russland, Mongolei und China. Die Detailberichte zur Reise gibt es hier im Blog.</p>
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		<title>Besuch der Chinesischen Mauer</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 21:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Besuch der Swiss Gastro Bakery ging es bei strömendem Regen zur Chinesischen Mauer. Wir liessen uns das Erlebnis der Great Wall nicht nehmen und liefen im Regen einige Kilometer. Zur Belohnung gab es in einem kleinen Shop auf der Mauer auch noch ein kühles Bier.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Besuch der Swiss Gastro Bakery ging es bei strömendem Regen zur Chinesischen Mauer. Wir liessen uns das Erlebnis der Great Wall nicht nehmen und liefen im Regen einige Kilometer. Zur Belohnung gab es in einem kleinen Shop auf der Mauer auch noch ein kühles Bier.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/chinesische_mauer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1130" title="Chinesische Mauer" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/chinesische_mauer.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
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		<title>Besuch der Forbidden City</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tian´anmen Square und die Besichtigung der Forbidden City standen am Morgen auf dem Programm. Der Stress begann, als eine Stunde lang kein Guide gefunden werden konnte und anschliessend dann die noch gefundene Touristenführerin so leise sprach, dass man fast nichts verstehen konnte. Immerhin hat die Führerin schon einmal den König und die Königin der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tian´anmen Square und die Besichtigung der Forbidden City standen am Morgen auf dem Programm. Der Stress begann, als eine Stunde lang kein Guide gefunden werden konnte und anschliessend dann die noch gefundene Touristenführerin so leise sprach, dass man fast nichts verstehen konnte. Immerhin hat die Führerin schon einmal den König und die Königin der Schweiz durch die Forbidden City geführt, wie sie uns stolz erzählte.</p>
<p>Am Nachmittag waren wir dann in der Schweizer Botschaft. Leider hatte Michelin Calmirey gerade keine Zeit, obwohl sie gleichzeitig in Peking weilte. Dennoch erhielten wir einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten einer Botschaft. Ich weiss nun, dass es einen Schweizer Verteidigungsattache in Peking gibt, der sehr gute Beziehungen zu Nordkorea hat, was ja eher aussergewöhnlich ist.</p>
<p>Am Abend besuchten wir eine chinesische Oper. Diese Oper ist definitiv nicht mit den europäischen Erfahrungen vergleichbar. Der erste Teil bestand aus mehrheitlich billigen Kampfshowszenen und im zweiten Teil erzählte ein junges Mädchen eine Geschichte, wie sie ihren Freund kennenlernte.</p>
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		<title>Peking Ente</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der ersten Nacht in Peking genossen wir das Frühstück im Hotel und machten uns auf um in der Stadt eine chinesische SIM Karte zu organisieren. Das Unterfangen war gar nicht so einfach, da wir Internetzugriff haben wollten und so waren wir praktisch den ganzen Tag damit beschäftigt und mussten am Abend dann auch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der ersten Nacht in Peking genossen wir das Frühstück im Hotel und machten uns auf um in der Stadt eine chinesische SIM Karte zu organisieren. Das Unterfangen war gar nicht so einfach, da wir Internetzugriff haben wollten und so waren wir praktisch den ganzen Tag damit beschäftigt und mussten am Abend dann auch noch für den <a title="Day 1: Welcome to Beijing" href="http://himeros.zhaw.ch/wordpress/?p=1493" target="_blank">offiziellen Empfang mit Peking Ente</a> und Welcome Drink in der <a title="Redmoon Bar" href="http://www.beijing.grand.hyatt.com/hyatt/hotels/entertainment/lounges/index.jsp;jsessionid=XDLMHEIQCEHZYCTEAGDSFEYKMQAYQIV0" target="_blank">Red Moon Bar</a> nach Hause stressen. Den Abend liessen wir in einer kleinen Bar in einem Huton mit Bier und Fussball ausklingen.</p>
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		<title>Ankunft in Peking</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 21:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 13 Tagen Zugreise mit der transsibirischen Eisenbahn ab Moskau sind wir am 28. Juni 2010 am Nachmittag in Peking angekommen. Im Hotel Beijing Rich trafen wir kurz nach der Ankunft auf die ersten Mitstudenten für den China Trip 2010 der ZHAW. Nach einer Dusche brachen wir gemeinsam auf um Peking zu erkunden.
Das Highlight des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 13 Tagen Zugreise mit der transsibirischen Eisenbahn <a title="Moskau - Irkutsk" href="http://www.travelstone.net/2010/06/19/transsib-moskau-irkutsk/">ab Moskau</a> sind wir am 28. Juni 2010 am <a title="Ulan Bator - Peking" href="http://www.travelstone.net/2010/06/28/transsib-ulan-bator-peking-zug-nr-4/">Nachmittag in Peking angekommen</a>. Im Hotel Beijing Rich trafen wir kurz nach der Ankunft auf die ersten Mitstudenten für den China Trip 2010 der ZHAW. Nach einer Dusche brachen wir gemeinsam auf um Peking zu erkunden.</p>
<p>Das Highlight des Abends war sicher der <a title="Night Market Peking" href="http://www.travelstone.net/2010/06/28/night-market-in-peking/">Night Market</a> mit den vielen exotischen Spiessen. Marc probierte natürlich gleich einmal einen gegrillten Tintenfisch. Auf dem Heimweg entdeckten wir noch einen Coiffeur. Den mussten wir testen, denn bei den heissen Temperaturen sind kurze Haare viel angenehmer. Ein perfekter Haarschnitt für 20 Yuan (3.30 Franken), Fussball schauen und gleichzeitig Bier trinken und das abends um 23 Uhr, wo gibt es denn das noch ausser in Peking?</p>
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		<title>Transsib: Ulan Bator &#8211; Peking, Zug Nr. 4</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie immer habe ich am Vorabend den Wecker gestellt, damit wir nicht verschlafen und rechtzeitig aufstehen. Da ich nur noch wenig Akku bei meinem Natel hatte und die Steckdosen mit wichtigeren Geräten besetzt waren, stellte Michael sein iPhone ebenfalls. Bei der Zeitumrechnung ist uns allerdings ein Fehler passiert. Wir standen nämlich eine Stunde zu früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer habe ich am Vorabend den Wecker gestellt, damit wir nicht verschlafen und rechtzeitig aufstehen. Da ich nur noch wenig Akku bei meinem Natel hatte und die Steckdosen mit wichtigeren Geräten besetzt waren, stellte Michael sein iPhone ebenfalls. Bei der Zeitumrechnung ist uns allerdings ein Fehler passiert. Wir standen nämlich eine Stunde zu früh auf, also um 04.30 anstatt um 05.30 Uhr. Allerdings haben wir das erst am Schluss gemerkt, nach dem wir bereits geduscht, gepackt und das Hotelpersonal geweckt hatten um endlich ein Frühstück zu erhalten.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/ulanbator_peking_transsib.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1108" title="Transsibirische Eisenbahn von Ulan Bator nach Peking" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/ulanbator_peking_transsib.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<h2>Zug Nr. 4</h2>
<p>Um 6.15 Uhr kamen dann wie vereinbart unser Guide und der Fahrer um uns zum Bahnhof zu fahren – da waren wir schon wieder müde. Am Bahnhof trafen wir auch wieder Julia und Max, sowie die Finnen und den Australier. Zum ersten Mal hatte ein Zug Verspätung und wir warteten ungeduldig bis wir endlich in den Wagen 15 des Zuges 4 von Ulan Bator nach Peking einsteigen konnten. Unser Wagen war vergleichbar mit den Früheren, allerdings gab es diesmal einen Ventilator. Bis zur Grenze hatten wir einen schön gestalteten mongolischen Speisewagen mit freundlicher Bedienung und englischer Karte. Nach dem Grenzübertritt in China wurde ein chinesischer Speisewagen angehängt.</p>
<h2>Mitreisende</h2>
<p>Die 4er Kabine Nummer 9 teilten wir uns dieses Mal mit einem Künstlerehepaar aus Marseille. Sonst kannten wir niemanden in diesem Wagen, allerdings kamen wir mit einer deutschen Familie (Olaf, Petra und Luca) ins Gespräch. Es stellte sich dann heraus, dass <a title="Olaf Schubert" href="http://www.olafschubert.de/" target="_blank">Olaf Schubert</a> ein bekannter Asienspezialist und Fotograf ist und <a title="Petra Kahl" href="http://www.kahl-verlag.de/" target="_blank">Petra Kahl</a> einen eigenen Verlag hat. So verbrachten wir einige Zeit bei ihnen im Abteil und auch die kleine Tochter hatte Freude, weil sie Personen gefunden hatte, welche ihr beim Malen halfen. Die Zeit vertrieben wir uns zudem auch noch mit einem Kartenspiel im Speisewagen mit Julia und Max.</p>
<h2>Landschaft</h2>
<p>Zu Beginn war die Zugstrecke noch ziemlich interessant, weil die Zugstrecke viele Kurven machte. So konnten wir einige interessante Bilder machen, mal von zu vorderst und dann sind wir auch durch den ganzen Zug gelaufen um vom hintersten Wagen aus nach vorne zu fotografieren. In der Gobi, die mir bislang nur als Wüste bekannt war, war es weniger interessant, denn wir fuhren durch den Steppenteil der Gobi und der war ziemlich öde. Es hatte praktisch keine Tiere, sondern nur flache, trockene Steppe und zwischendurch einmal ein paar Hügel. Immerhin war es heisses, warmes Wetter mit Sonnenschein und zeitweise wieder bis zu 38 Grad im Wagen. Nach der chinesischen Grenze änderte sich am Morgen die Landschaft und wir fuhren an Bergen und vielen Kohlekraftwerken vorbei. Die Kraftwerke sind wohl auch einer der Gründe, weshalb wir die Sonne oberhalb des Smogs nicht mehr sehen konnten.</p>
<h2>Grenzübertritt Mongolei/China</h2>
<p>Das Warten an der Grenze bei hohen Temperaturen sind wir uns mittlerweile gewöhnt. Wir erreichten die Grenze mit einer Stunde Verspätung am Abend um 20 Uhr mit 38 Grad. Die Passformalitäten waren auf beiden Seiten im Verhältnis zum letzten Mal relativ schnell erledigt. Interessant hingegen war ein Formular in chinesischer Schrift, das niemand von uns ausfüllen konnte und auch der Zugbegleiter konnte keine Hilfe bieten. Der Zöllner war zuerst verdutzt, weil wir nichts ausgefüllt hatten, nahm dann das leere Formular trotzdem mit. Die Chinesen habe eine schmalere Spurbreite bei den Schienen als die Russen und die Mongolen. Bei uns würde man einfach in einen anderen Zug umsteigen oder verstellbare Fahrgestellte benutzen. Die Chinesen wechseln aber lieber die Fahrgestelle aus und so konnten wir in einer riesigen Halle dieser Prozedur vom Wagen aus zuschauen. Gegen 2 Uhr am Morgen, nach 6 Stunden, konnten wir dann endlich weiterfahren.</p>
<h2>Ankunft in Peking</h2>
<p>Am Nachmittag um 14.10 Uhr trafen wir pünktlich in Peking ein. Als erstes kauften wir uns eine Stadtkarte und standen in die Schlange um ein U-Bahn Ticket für 2 Yuan (0.35 Franken) zu kaufen um zum Beijing Rich Hotel zu gelangen. Nun starten hier in China drei weitere interessante Erlebniswochen.</p>
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		<title>Transsib: Übernachtung im Jurtencamp</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 18:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil das warme Wasser abgestellt werden musste, gab es heute Morgen eine eiskalte Dusche und nach dem Frühstück sind wir um 10 Uhr aufgebrochen um aufs Land zu fahren. Wir fuhren mit dem Minibus und unserem Guide rund zwei Stunden von Ulan Bator in die Steppe zu den Nomaden. Die Nomaden wohnen hier in grossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil das warme Wasser abgestellt werden musste, gab es heute Morgen eine eiskalte Dusche und nach dem Frühstück sind wir um 10 Uhr aufgebrochen um aufs Land zu fahren. Wir fuhren mit dem Minibus und unserem Guide rund zwei Stunden von Ulan Bator in die Steppe zu den Nomaden. Die Nomaden wohnen hier in grossen runden Zelten, sogenannten Jurten.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/jurten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1101" title="Jurtencamp" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/jurten.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
<p>Ich glaubte, dass wir bei richtigen Nomaden wohnen werden, stattdessen landeten wir in einem Touristencamp. Die Touristen übernachten in den Jurten, der Guide und der Fahrer in einer Holzhütte. Auch das Restaurant ist aus Holz und es gibt sogar ein WC-Haus im westlichen Stil. Im Camp gibt es 16 Jurten mit je 4 Betten – eigentlich wie ein Zeltplatz. Bei unserer Ankunft waren wir die einzigen Gäste.</p>
<p>Nach dem umfangreichen Mittagessen mit Salat, Suppe, Hauptgang und Dessert brachen wir mit dem Minibus auf um die Landschaft zu erkundigen. Zuerst fuhren wir zum Schildkrötenfelsen und dann weiter zu einem touristischen und unbewohnten Kloster auf einem Hügel. Dort trafen wir per Zufall wieder <a title="Julia und Max Transsib" href="http://www.travelstone.net/2010/06/24/transsib-irkutsk-ulan-bator-wagen-nr-10/">Julia und Max</a> mit denen wir im Zugabteil von Irkutsk nach Ulan Bator waren.</p>
<p>Weil es so heiss war wollten wir noch baden gehen. Der Guide führte uns zu einem Bach der hinter einem Golfplatz durch ging. Unglaublich, draussen in der Steppe wo es wenig Wasser gibt, wurde ein Golfplatz inklusive Clubhaus für Reiche gebaut. Leider führte der Bach wenig Wasser, trotzdem sprang Michael hinein und ich kühlte meine Füsse ab.</p>
<p>Danach fuhren wir zurück zum Jurtencamp wo wir wieder ein umfangreiches Essen einnahmen. Nach dem essen machte mir der Guide Hoffnung, dass wir das Fussballspiel der Schweiz im Nachbarscamp ansehen gehen können, denn die hätten einen Fernseher. So zog ich mein Schweizertrikot an und holte meine Schweizer Fahne hervor, allerdings blieb es ein Traum das Spiel zu sehen, weil das Spiel Schweiz gegen Honduras nicht das erste Spiel an diesem Tag war und im anderen Camp kein Fussball geschaut wurde. Ich habe die Schweiz unterstützt mit dem Trikot und der Fahne, an mir kann es nicht gelegen haben, dass es kein Tor gab.</p>
<p>Die Nacht in der Jurte war ziemlich heiss und so konnte ich recht schlecht schlafen, während Michael wie ein Stein schlief. Zum Frühstück gab es ein Buffet und anschliessend gingen wir reiten. Michael sass noch nie auf einem Pferd und der Pferdebesitzer glaubte wohl wir würden runterfallen. So liefen wir die erste halbe Stunde einfach nur an der Leine hinter ihm her. Wir haben ihm mehrmals versucht klar zu machen, dass wir richtig reiten möchten, aber er verstand uns nicht. Michael und ich schliefen schon fast auf dem Pferd ein. Irgendwann hat er es dann doch mal verstanden und wir konnten mit den lahmen Pferden etwas traben und galoppieren. Dann kam auch unser Guide mit einem schnellen Pferd und ich bekam dieses. Endlich machte das Reiten Spass und am Ende hatte ich sogar eine Blatter an der Hand vom festhalten am Sattel. Ich muss wohl öfters zu Hause reiten gehen.</p>
<p>Anschliessend besuchten wir noch die Jurte des Pferdebesitzers und seine Familie. Wir erhielten salzigen Milchtee, Gebäck und Joghurt, wobei der Joghurt sehr sauer war. Danach gab es wieder ein umfangreiches Mittagessen in unserem Camp. Wir hätten gerne noch mehr vom Land gesehen und wären auch bereit gewesen dem Guide und dem Fahrer noch Geld zu zahlen, doch die wollten unbedingt zurück in die Stadt. Dort sind wir in ein anderes Hotel eingezogen, weil das Hotel Undruul ja kein heisses Wasser mehr hatte. Das Zaluuchuud Hotel kostet mit 65 Dollar zwar 15 Dollar mehr pro Nacht, ist aber definitiv viel schlechter, denn das Zimmer ist dreckig und stinkt. Immerhin müssen wir nur eine Nacht hier sein, denn Morgen früh geht die Reise mit dem Zug weiter von Ulan Bator nach Peking.</p>
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		<title>Transsib: Sightseeing in Ulan Bator</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 21:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zwei Tagen Zugfahrt von Irkutsk nach Ulan Bator sind wir heute Morgen kurz nach 6 Uhr in der mongolischen Hauptstadt angekommen. Am Bahnhof wurden wir wieder von einem Guide abgeholt. Unser Touristenführer spricht Deutsch und hat zwei Jahre in Deutschland studiert. Wir fuhren ins Hotel Undruul, das am Rande der Stadt liegt. Dort hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen <a title="Irkutsk – Ulan Bator, Wagen Nr. 10" href="http://www.travelstone.net/2010/06/24/transsib-irkutsk-ulan-bator-wagen-nr-10/">Zugfahrt von Irkutsk nach Ulan Bator </a>sind wir heute Morgen kurz nach 6 Uhr in der mongolischen Hauptstadt angekommen. Am Bahnhof wurden wir wieder von einem Guide abgeholt. Unser Touristenführer spricht Deutsch und hat zwei Jahre in Deutschland studiert. Wir fuhren ins Hotel Undruul, das am Rande der Stadt liegt. Dort hätten wir uns ausruhen und frühstücken können. Allerdings gab es leider um diese Zeit noch kein Frühstück, da die Mongolen erstens nur drei Zeiten (Morgen, Mittag und Abend) kennen und nicht so früh aufstehen. Wir haben die Zeit genutzt um zu duschen und Internet zu suchen. Allerdings fanden wir nur ein sehr langsames WiFi mit einer Übertragungsrate von 3 bis 10 KB. So langsam war die Verbindung nicht mal bei uns in den Anfangszeiten und das war auch der Grund warum wir ständig die Verbindung verloren haben.</p>
<p>Um 10 Uhr haben uns dann der Guide und der Fahrer wieder abgeholt. Sie waren sehr überrascht, dass wir nichts zu essen bekamen und so haben wir kurz in einem Supermarkt angehalten und zwei Käse- und zwei normale Brötli für 2&#8242;000 Turig (1.50 Franken) gekauft. Zuerst fuhren wir zu einem Kloster und dort waren gerade die Mönche beim Gebet. Der Guide erklärte uns, dass es Rotmützen und Gelbmützen bei den Mönchen gibt, wobei die Rotmützen eine radikalere Einstellung vertreten.</p>
<p>Anschliessend besichtigten wir zwei Museen: das Kunstmuseum und das historische mongolische Museum. Weder Michael noch ich waren wirklich interessiert. Danach folgte das Mittagessen in einem typischen mongolischen Schnellimbissrestaurant. Es gab frittierte Teigtaschen mit Fleisch drin für 3000 Turig (2.30 Franken).</p>
<p>Nach dem Mittagessen folgte das dritte Museum. Es war der Sommerpalast eines früheren mongolischen Herrschers. Die Kunstgegenstände waren in etwa die Gleichen wie im historischen Museum. Danach war die Stadtbesichtigung auch schon vorbei. Keine Ahnung, warum uns nur das Kloster und die drei Museen gezeigt wurden, denn in der Innenstadt hätte es noch viele interessante Gebäude gegeben. Aber wir fuhren zurück zum Undruul Hotel um uns etwas hinzulegen und zu entspannen.</p>
<p>Zwei Stunden später wurden wir wieder abgeholt für eine mongolische Folkloreshow. Die verschiedenen Vorführungen von Tänzen, Gesängen und Akrobaten dauerten rund eine Stunde. Wir trafen da auf viele Touristen, unter anderem auf <a href="http://www.extremklettern.com/unterwegs/default.htm" target="_blank">drei Österreicher</a>, welche mit ihrem eigenen Auto in die Mongolei gefahren sind.</p>
<p>Zum Nachtessen wurden wir beim Restaurant „Mongolien BBQ“ ausgeladen. Das Restaurant ist bekannt für all you can eat für 14&#8242;000 Turig (10.70 Franken). Man kann an einem Buffet die Zutaten auswählen und nachher wird alles zusammen auf einem heissen Steingrill gekocht und anschliessend bekommt man das Essen im Teller zurück. Nach vier Gängen waren auch wir definitiv gesättigt und mussten aufgeben. Für ein Bier gingen wir noch ins Irish Pub das auch ein grosses Zelt mit Fussball live Übertragung hatte. Allgemein gibt es in Ulan Bator rund 7 grosse Public Viewing Arenen, obwohl man in der Mongolei kein Fussball spielt sind sie sehr an der WM interessiert im Gegensatz zu den Russen.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/ulanbatorbynight.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1104" title="Ulan Bator by night" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/ulanbatorbynight.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
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		<title>Transsib: Adventure in Listwjanka</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 21:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Irkutsk]]></category>
		<category><![CDATA[Listwjanka]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael träumte schon die ganze Nacht davon rund um den Baikalsee wandern zu gehen, speziell seit ihm am Vorabend ein Tourist erzählte, dass es schöne Klippen hat. Deshalb liefen wir nach dem Frühstück in unserem Chalet zum See hinunter und wollten im Touristoffice nach Wanderkarten fragen. Allerdings war das Office noch geschlossen, obwohl es eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael träumte schon die ganze Nacht davon rund um den Baikalsee wandern zu gehen, speziell seit ihm am Vorabend ein Tourist erzählte, dass es schöne Klippen hat. Deshalb liefen wir nach dem Frühstück in unserem Chalet zum See hinunter und wollten im Touristoffice nach Wanderkarten fragen. Allerdings war das Office noch geschlossen, obwohl es eigentlich bereits seit 10 Uhr geöffnet haben sollte. Wir schauten uns am Hafen um und fragten in einem Hotel nach, aber leider blieb die Suche erfolglos. Immerhin hatte in der Zwischenzeit das Touristoffice geöffnet und wir konnten eine Wanderkarte kaufen. Im kleinen Supermarkt kauften wir auch noch eine Flasche Ice Tea und zwei Brotgebäcke.</p>
<p>Pfadfinder Michael entschied, dass wir nach Ostern zum nächsten Dorf laufen, weil wir das gemäss seiner Meinung in 3 Stunden erreichen und dann mit dem Boat zurückfahren können. Allerdings hatte es auf der Karte keinen Massstab. Nach 20 Minuten entdeckte Michael eine Abkürzung. Anstatt der Strasse zu folgen kletterten wir im Wald einen schmalen Pfad hoch und gelangten auf eine Anhöhe. Dort trafen wir ein russisches Pärchen, das sogar englisch sprach und uns mitteilte, dass der Weg zu steil sei. Michael lachte nur und meinte, die seien sich halt die Berge nicht gewöhnt und so gingen wir weiter. Wie angekündigt wurde aus dem kleinen Weg ein noch viel schmalerer Pfad und auch schon bald begann die Klettertour.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/klettertour.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" title="klettertour" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/klettertour.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
<p>Wir hatten ja nur Turnschuhe, einen Rucksach mit einer Flasche Ice Tea und Gebäck sowie der Wanderkarte dabei, also perfekt ausgerüstet für eine Klettertour in den Bergen. In der Schweiz spotten wir über die Touristen mit Sandalen in den Bergen, hier sind wir genau gleich. Michael ging immer weiter, weil er an seinen Weg glaubte und wir kamen an eine Stelle als der Pfad nur noch 15 cm breit war: links die Felswand, rechts die Klippe zum See hinunter. Keine Ahnung wie ich durchgekommen bin. Auf jeden Fall habe ich Michael gewarnt, dass ich diesen Weg auf keinen Fall zurückgehen werde.</p>
<p>Er glaubte noch immer, dass nach der nächsten Bucht das lang ersehnte Dorf kommen würde, während wir durch die Felsen kletterten. Nach drei Stunden Adventure pur wetteten wir, dass auch nach der nächsten Bucht das lang ersehnte Dorf nicht komme. Ich gewann die Flasche Vodka, denn es kam definitiv nichts. Michael wollte trotzdem weitergehen, doch ich konnte ihn überzeugen, dass wir lieber den Wald hochgehen und versuchen zurückzufinden als uns noch immer weiter in die falsche Richtung zu bewegen.</p>
<p>So kämpften wir uns 700 Höhenmeter durch den steilen Wald nach oben auf die Bergkante. Von dort liefen wir durch den Wald Richtung Listwjanka. Irgendwann fanden wir sogar einen Turm und eine Strasse. Nach Stunden ohne Zivilisation begegneten wir auch noch einer Gruppe russische Touristen. Diese zeigten uns den Weg zurück ins Dorf. Ich war ziemlich froh, als wir wieder heil in Listwjanka ankamen, denn dieser Trip war doch ziemlich gefährlich und wir hatten nicht die notwendige Ausrüstung dabei.  Immerhin haben wir etwas erlebt.</p>
<p>Wir besuchten noch dem Markt, wo ich ein Souvenir für meine Freundin kaufte und wir genehmigten uns eine halbe Wassermelone. Diese assen wir anschliessend am steinigen Ufer des Baikalsees. Anschliessend gingen wir zurück ins Chalet und genossen eine kühle Dusche nach dem Abenteuer. Danach mussten wir unser Gepäck zum Hafen hinter schleppen, denn um 18.30 Uhr fuhren wir mit dem Tragflügelboot zurück nach Irkutsk. Die einstündige Fahrt kostete rund 400 Rubel (16 Franken) pro Person. Während der Fahrt lernten wir auch noch eine Lehrerin aus Schwyz kennen. Zurück in Irkutsk wurden wir abgeholt und nach einem kurzen Stopp in einem Supermarkt zum Bahnhof gebracht. Dort assen wir in einem kleinen Imbiss noch etwas, bevor wir bei plötzlich starkem Regen um 21.30 Uhr in den Zug der transsibirischen Eisenbahn von Irkutsk nach Ulan Bator einstiegen.</p>
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		<title>Transsib: Sightseeing Baikalsee</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Baikalsee]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Tag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem sehr komfortablen Hotel Imperia. Der edel aussehende Frühstücksraum wird am Abend wohl in ein Restaurant mit Musik umgewandelt. Es fehlte an nichts, Orangensaft, Tee, Pancakes, Omletten, Eier, Toast, Jogurth und sogar Früchte gab es auf dem Buffet.
Anschliessend checkten wir aus dem Hotel aus und unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Tag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem sehr komfortablen Hotel Imperia. Der edel aussehende Frühstücksraum wird am Abend wohl in ein Restaurant mit Musik umgewandelt. Es fehlte an nichts, Orangensaft, Tee, Pancakes, Omletten, Eier, Toast, Jogurth und sogar Früchte gab es auf dem Buffet.</p>
<p>Anschliessend checkten wir aus dem Hotel aus und unsere deutsch sprechende Führerin und ein Fahrer warteten bereits. Wir fuhren von Irkutsk auf der teilweise vierspurig geteerten Strasse, welche extra für den Besuch vom damals amerikanischen Präsident Eisenhower gebaut wurde Richtung Baikalsee. Für die lokale Bevölkerung enttäuschenderweise kam Eisenhower nie zu Besuch. Unterwegs wollte unsere Touristenführerin uns unbedingt noch ein Freilichtmuseum zeigen und knüpfte uns dafür 165 Rubel (6.60 Franken) ab. Die sibirische Version des Ballenbergs, also nicht gerade the place to be.</p>
<p><a href="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/baikalsee.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1083" title="Baikalsee" src="http://www.travelstone.net/wp-content/uploads/baikalsee.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
<p>Danach fuhren wir weiter nach Listwjanka am Baikalsee. Das mehrere Kilometer lange Dorf liegt rund 70 Kilometer von Irkutsk entfernt. Als erstes fuhren wir zu unserem Chalet. Gemäss meiner Vorstellung am Ufer des Baikalsees, in Wirklichkeit aber in einem kleinen Seitental, 15 Minuten zu Fuss entfernt vom See. Das Baikal Chalet an der Gudina Street 75 sieht aus wie eine grosse kanadische Blockhütte. Meiner Meinung nach eigentlich ziemlich schön, einfach am falschen Ort. Michael stört sich daran, dass im Speiseraum nicht alle Tische gleich hoch sind und der Türrahmen mit Tüchern abgedichtet ist. Kein Vergleich zum Hotel in Irkutsk und das ist wohl auch genau das Problem, dass wir die beiden Unterkünfte miteinander vergleichen.</p>
<p>Nach dem Zimmerbezug gab es um 13 Uhr Mittagessen. Der Start war eine Fischsuppe mit Gemüse. Oder besser gesagt Fischstücke und Gemüse eingelegt in Wasser und Öl. Danach folgte Reis und Poulet, wobei das Huhn wohl die besten Tage bereits hinter sich hatte. Zum trinken konnten wir uns mit Tee bedienen.</p>
<p>Es folge die Tour durch Listwjanka. Der lokale Fisch- und Souvenirmarkt machte bereits zu und so fuhren wir durchs Dorf ans andere Ende bis zum Baikalmuseum. Das Museum wurde als Forschungsstation des Baikalsees gegründet und beinhaltet neben dem Museum auch noch Aquarien mit den verschiedenen Tieren des Sees, darunter die speziellen Baikalrobben. Natürlich mussten wir auch noch die Wassertemperatur auskundschaften und es war wirklich so kalt wie geschrieben, rund 10 Grad. Der Legende nach leben wir nun ein Jahr länger, weil wir die Hand ins Wasser gelegt haben. Wären wir baden gegangen, hätten wir 10 zusätzliche Jahre erhalten können, dafür ist das Wasser aber definitiv zu kalt und es windet die ganze Zeit.</p>
<p>Weiter ging es zum Hotel Baikal. Der Betonbunker liegt leicht erhöht und so konnte man auf den See hintersehen. Unsere Touristenführerin und der Fahrer verabschiedeten sich und wir genossen die warmen Temperaturen mit nur wenig Wind auf der Terrasse des Hotels mit einem Ice Tea und einem Glacé, das wohl bereits im letzten Jahr abgelaufen war. Das Hotel Baikal liegt übrigens in der Nähe des Skiresorts mit einem alten Sessellist und zwei Skipisten. Die meiste Zeit verbringt man im Winter wohl beim Anstehen am Sessellift, denn dieser ist mit vier Masten sehr kurz.</p>
<p>Anschliessend liefen wir die ganze Strecke durch das langgezogene Dorf Listwjanka zurück und wir machten Fotos vom See, den Häusern und allem was uns vor die Linse kam. Per Zufall entdeckten wir sogar noch zwei eingesperrte Bären in einem Gehege, leider durften wir von denen keine Fotos machen. Die Bedingungen im Eisengitter entsprechen wohl auch nicht den gültigen Tierschutzvorschriften.</p>
<p>Um 19.30 Uhr gab es das Nachtessen in unserem Chalet und wir befürchteten bereits, dass es wieder eine Suppe geben würde. Allerdings waren wir angenehm überrascht vom lokalen Omul Fisch mit Kartoffeln. Wir stellten auch fest, dass durchaus noch andere Personen in dieser Unterkunft wohnten, die anscheinend einem Bergsteiger gehört.</p>
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