Reisebericht Magnetic Island

Am Mittwoch, 25. Dezember riss uns der Wecker um 5.30 Uhr aus dem Schlaf und wir verliessen das Bellview in Cairns mit dem Taxi zum Flughafen um nach Townsville zu fliegen. Dort angekommen fuhr uns Taxifahrer Rajiv zu einer Tankstelle, damit wir Essen und Getränke einkaufen können, denn anderst als in Amerika hat am 25. Dezember alles geschlossen, wie uns mehrfach versichert wurde. Der kleine Umweg kostete uns schlussendlich 47 Dollar und 30 Dollar für Wasser, Toast und Schinken, aber wir kamen mit Food am Ferry Terminal an.

Backpacker Bungalow Bay Koala Village
Die Überfahrt von Townsville auf Magnetic Island dauerte rund 20 Minuten und Santa der Busfahrer erwartete uns bereits um uns in den Norden der Insel zur Horseshoe Bay zu fahren, wo wir im Backpacker Bungalow Bay Koala Village hausten.  Der Check-in war aufs Minimum reduziert, denn die Angestellte  wollte wieder nach Hause Weihnachten feiern gehen. Nach dem Bezug des Bungalows machten wir uns auf Horseshoe Bay zu erkundigen, das zu Fuss 5 Minuten entfernt liegt. Mit grosser Freude entdeckten wir einen Supermarkt der geöffnet hatte und so kauften wir gleich noch Frühstück ein. Auch das Restaurant Sandi’s war über Mittag geöffnet. Wir gingen zuerst mal zurück zum Koala Village und entspannten uns im Pool.

Schnitzel aka Gammelfleisch
Am Abend wollten wir dann an der Horseshoe Bay essen gehen, doch o Schreck, alle Restaurants hatten geschlossen, auch das Sandi’s. Zum Glück war der Supermarkt noch geöffnet und wir entschieden uns für tiefgefrorene, panierte Schnitzel, was sich später als Fehler herausstellen sollte. Zurück im Koala Village suchten wir die Küche und brutzelten die Schnitzel in der Pfanne. Da wir ja keine Teller hatten wurde das Schnitzel zwischen Toastbrot geklemmt und von zwei Deutschen erhielten wir noch Tomatensauce – fertig war unser Schnitzelbrot. Welches Fleisch wird paniert? Wenn es dann auch noch tiefgefroren wird, dann hätten eigentlich alle Alarmglocken läuten sollen. Das Schnitzelbrot sah fein aus, allerdings war das Fleisch fast nicht geniessbar…

Wildlife Tour im Koala Village
Am anderen Tag konnten wir trotz Helligkeit bis 10 Uhr ausschlafen. Zum Mittagessen gönnten wir uns dann als Wiedergutmachung ein Schnitzel im Sandi’s, das sehr fein war. Anschliessend besuchten wir die Wildlife Tour wo wir Schildkröten, Krokodile, Schlangen und natürlich als Highlight Koalas halten konnten. Danach machten wir noch den Fort Walk, weil man da anscheinend Koalas in freier Natur sehen könne, aber wir entdeckten keine. Zum Nachtessen gab es Pizza im Koala Village und Kokosnus-Bowling räumten wir gratis Bier ab und Sandro gewann sogar die Competition. In der Nacht um 3 Uhr besuchte uns noch ein hungriges Opossum in unserem Bungalow und klaute die Banane.

Klettertour mit Flip Flops
Zum Frühstück am dritten Tag besuchten wir das angepriesene Noodies, was allerdings höchstens das Prädikat gut erhält. Frisch gestärkt fuhren wir mit dem Bus zur Haltestelle Arcadia, weil man dort noch weitere Tiere sehen sollte, wir fanden aber keine. Danach wollten wir in den verschiedenen Buchten schnorcheln gehen. Im Backpaper wurde uns gesagt, dass man da problemlos mit Flipflops von Arcadia dem Weg folgen kann und so bei drei Buchten vorbeikommt und am Schluss zurück in Horseshoe Bay sei. Um von Arcadia zur ersten Bucht zu kommen mussten wir eine zweistündige Wandertour absolvieren und kamen wieder beim Beginn des Fort Walks an. Von da aus mussten wir noch lediglich 30 Minuten wieder alles runterlaufen. Allerdings fanden wir den Zugang zur Arthur Bar nicht und liefen nochmals 30 Minuten weiter zur Florence Bay. Da zogen wir dann den Stingersuit an um nicht von den giftigen Quallen gebissen zu werden. Allerdings war das Schnorcheln hier kein wirkliches Erlebnis. Ausser ein paar Fischen sahen wir nur Seegras. Vielleicht sind wir aber auch vom Great Barrier Reef her zu verwöhnt. Wir kletterten dann nochmals eine Stunde über Stock und Stein mit den Flip Flops und waren am Abend zurück in Horseshoe Bay wo wir uns zum Nachtessen einen Burger in der Marlin Bar genehmigten. Nachts um 1 Uhr halfen wir dann noch einen Streit zwischen zwei Aborigines schlichten. Zuerst dachten wir, die hätten auch Besuch von einem Opossum.

Am 28. Dezember ging unsere Reise dann weiter. Zuerst mit der Fähre zurück nach Townsville und von da vier Stunden mit dem Greyhound Bus bis nach Airlie Beach. Der Bus war ziemlich bequem und hatte sogar free Wifi.

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