Fernweh – Aussergewöhnlich anders, mein Südafrika

Kaum in Kapstadt gelandet und schon mitten drin im farbigen Südafrika, wie wir es noch von der Fussball WM her kennen. Noch immer dominieren die Vuvuzelas das Strassenbild, sind sie doch ein Symbol des südafrikanischen Fussballs. Trotzdem ist wieder Alltag eingekehrt, aber der ist nicht mit dem langweiligen Treiben in Europa zu vergleichbar.

Als Erstes besteigen wir den Tafelberg um den Sonnenuntergang und den fantastischen Blick auf Kapstadt und die Tafelbucht mit Robben Island zu geniessen. Den Abend lassen wir in Stellenbosch mit einem guten Glas Wein ausklingen. In Südafrika werden über 700 Millionen Liter Wein produziert, wie wir am nächsten Tag auf einem Weingut in den grünen Hügeln der Umgebung erfahren. Stellenbosch hat eine lange Tradition als Weinanbaugebiet, sind in der Region doch schon über 100 Weingüter angesiedelt. Wir degustieren uns von Weingut zu Weingut und müssen zwangsweise nochmals eine Nacht in Stellenbosch verbringen.  Was der guten Stimmung aber definitiv nicht schadet, so hat doch schon Konfuzius gesagt: „Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.“

Weiter geht die Reise über die bekannte Garden Route. Die Route beginnt offiziell bei Swellendam und endet in Humansdorp kurz vor Port Elizabeth. Der interessanteste Streckenabschnitt liegt jedoch zwischen Mossel Bay und der Storms River Mündung im Tsitsikamma Nationalpark. An den traumhaften Küsten der Gardenroute wechseln sich steile Felsklippen mit malerischen Buchten, ausgedehnten Sandstränden mit dichtem Regenwald ab. Dazwischen liegen kleine, romantische Seebäder wie Victoria Bay, Wilderness, Knysna oder Plettenberg Bay. In den angrenzenden Outeniqua und Tsitsikamma Bergen entspringen zahlreiche Flüsse, die sich in weiten Bögen durch grüne Küstenebenen schlängeln und schliesslich in den Indischen Ozean münden.

Nun sind wir bereit für die Big Five – das Abenteuer im Kruger National Park kann beginnen. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard wurden von Grosswildjägern als die grossen Fünf bezeichnet, nicht in erster Linie wegen der Körpergrösse der Tiere, sondern vorwiegend wegen der Schwierigkeiten und Gefahr bei der Jagd. Wir bewaffnen uns mit Fotoapparat und Videokamera und legen uns auf die Lauer. Wie uns der Guide erklärt beheimatet der Park eine enorme Artenvielfalt: 336 Baumarten, 49 Fischarten, 34 Amphibien, 114 Reptilienarten, 507 Vogelarten und 147 Säugetier-Arten. Ob wir für all die verschiedenen Arten auch genügend Speicherkarten dabei haben? Um die wilden Tiere Auge in Auge zu erleben haben wir einen Wilderness Trail gebucht. Auf der mehrtägigen Wanderungen wird in der Wildnis übernachtet. Abends wird ein Lagerfeuer entzündet, und der Ranger erzählt Geschichten und Abenteuer aus dem afrikanischen Busch – Jägerlatein. Wie schon Bismarck sagte: „Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd“. Geweckt hat uns zum guten Glück nie ein wildes Tier sondern immer nur die Sonnenstrahlen, welche einen neuen herrlichen Tag angekündigt haben.

Zum Abschluss unserer Reise geht es weiter nach Johannesburg. Johannesburg die grösste Stadt und der gesamte Grossraum mit nahezu acht Millionen Einwohnern die größte Metropolregion im südlichen Afrika. Landeshauptstadt ist allerdings das rund 50 Kilometer nördlich gelegene Pretoria. Wie sollen wir als Schweizer uns in einer Stadt zurechtfinden die so gross ist wie unser ganzes Land? Wir schlendern durch die Innenstadt und entdecken das Carlton Centre in der Commissioner Street. Dieser Wolkenkratzer aus den 70er Jahren – mit 220 Metern damals und heute das höchste Gebäude Afrikas – ist nicht gerade ein Schmuckstück. In der obersten Etage, befindet sich jedoch eine Aussichtsplattform, die „The Top of Africa“ heisst. Aus 202 Metern Höhe hat man einen atemberaubenden Ausblick über Johannesburg: Ein Mikrokosmos des Landes, ein kulturelles Kaleidoskop der Vergangenheit und der Zukunft. Moderne Türme stehen Zeitzeugen der Goldrauschtage gegenüber und in Gebieten mit etablierten portugisischen, indischen und chinesischen Händern drängeln sich neuere afrikanische Läden und Strassenhändler.

Dieses Bild vom facettenreichen Johannesburg habe ich im Kopf, als ich aus meinem Traum „Aussergewöhnlich anders, dein Südafrika“ aufwache. Leider war ich noch gar nie in dem Land, das eigentlich eine ganze Welt in sich vereinigt, aber vielleicht habe ich dank diesem Beitrag und STA Travel, South African Tourism und Tripwolf bald die Möglichkeit mir vor Ort ein Bild zu machen. Drückt mir die Daumen!

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