Transsib: Ulan Bator – Peking, Zug Nr. 4

Wie immer habe ich am Vorabend den Wecker gestellt, damit wir nicht verschlafen und rechtzeitig aufstehen. Da ich nur noch wenig Akku bei meinem Natel hatte und die Steckdosen mit wichtigeren Geräten besetzt waren, stellte Michael sein iPhone ebenfalls. Bei der Zeitumrechnung ist uns allerdings ein Fehler passiert. Wir standen nämlich eine Stunde zu früh auf, also um 04.30 anstatt um 05.30 Uhr. Allerdings haben wir das erst am Schluss gemerkt, nach dem wir bereits geduscht, gepackt und das Hotelpersonal geweckt hatten um endlich ein Frühstück zu erhalten.

Zug Nr. 4

Um 6.15 Uhr kamen dann wie vereinbart unser Guide und der Fahrer um uns zum Bahnhof zu fahren – da waren wir schon wieder müde. Am Bahnhof trafen wir auch wieder Julia und Max, sowie die Finnen und den Australier. Zum ersten Mal hatte ein Zug Verspätung und wir warteten ungeduldig bis wir endlich in den Wagen 15 des Zuges 4 von Ulan Bator nach Peking einsteigen konnten. Unser Wagen war vergleichbar mit den Früheren, allerdings gab es diesmal einen Ventilator. Bis zur Grenze hatten wir einen schön gestalteten mongolischen Speisewagen mit freundlicher Bedienung und englischer Karte. Nach dem Grenzübertritt in China wurde ein chinesischer Speisewagen angehängt.

Mitreisende

Die 4er Kabine Nummer 9 teilten wir uns dieses Mal mit einem Künstlerehepaar aus Marseille. Sonst kannten wir niemanden in diesem Wagen, allerdings kamen wir mit einer deutschen Familie (Olaf, Petra und Luca) ins Gespräch. Es stellte sich dann heraus, dass Olaf Schubert ein bekannter Asienspezialist und Fotograf ist und Petra Kahl einen eigenen Verlag hat. So verbrachten wir einige Zeit bei ihnen im Abteil und auch die kleine Tochter hatte Freude, weil sie Personen gefunden hatte, welche ihr beim Malen halfen. Die Zeit vertrieben wir uns zudem auch noch mit einem Kartenspiel im Speisewagen mit Julia und Max.

Landschaft

Zu Beginn war die Zugstrecke noch ziemlich interessant, weil die Zugstrecke viele Kurven machte. So konnten wir einige interessante Bilder machen, mal von zu vorderst und dann sind wir auch durch den ganzen Zug gelaufen um vom hintersten Wagen aus nach vorne zu fotografieren. In der Gobi, die mir bislang nur als Wüste bekannt war, war es weniger interessant, denn wir fuhren durch den Steppenteil der Gobi und der war ziemlich öde. Es hatte praktisch keine Tiere, sondern nur flache, trockene Steppe und zwischendurch einmal ein paar Hügel. Immerhin war es heisses, warmes Wetter mit Sonnenschein und zeitweise wieder bis zu 38 Grad im Wagen. Nach der chinesischen Grenze änderte sich am Morgen die Landschaft und wir fuhren an Bergen und vielen Kohlekraftwerken vorbei. Die Kraftwerke sind wohl auch einer der Gründe, weshalb wir die Sonne oberhalb des Smogs nicht mehr sehen konnten.

Grenzübertritt Mongolei/China

Das Warten an der Grenze bei hohen Temperaturen sind wir uns mittlerweile gewöhnt. Wir erreichten die Grenze mit einer Stunde Verspätung am Abend um 20 Uhr mit 38 Grad. Die Passformalitäten waren auf beiden Seiten im Verhältnis zum letzten Mal relativ schnell erledigt. Interessant hingegen war ein Formular in chinesischer Schrift, das niemand von uns ausfüllen konnte und auch der Zugbegleiter konnte keine Hilfe bieten. Der Zöllner war zuerst verdutzt, weil wir nichts ausgefüllt hatten, nahm dann das leere Formular trotzdem mit. Die Chinesen habe eine schmalere Spurbreite bei den Schienen als die Russen und die Mongolen. Bei uns würde man einfach in einen anderen Zug umsteigen oder verstellbare Fahrgestellte benutzen. Die Chinesen wechseln aber lieber die Fahrgestelle aus und so konnten wir in einer riesigen Halle dieser Prozedur vom Wagen aus zuschauen. Gegen 2 Uhr am Morgen, nach 6 Stunden, konnten wir dann endlich weiterfahren.

Ankunft in Peking

Am Nachmittag um 14.10 Uhr trafen wir pünktlich in Peking ein. Als erstes kauften wir uns eine Stadtkarte und standen in die Schlange um ein U-Bahn Ticket für 2 Yuan (0.35 Franken) zu kaufen um zum Beijing Rich Hotel zu gelangen. Nun starten hier in China drei weitere interessante Erlebniswochen.

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