Eine Wohnung in Paris – „Mission Impossible“?

Wohnungssuche in Paris - Mission Impossible?

Wohnungssuche in Paris - Mission Impossible?

Wer schon einmal in Paris eine Wohnung oder ein Zimmer mieten wollte, der weiss: Es ist wahnsinnig schwierig, ja es scheint fast schon eine „Mission Impossible“ zu sein!

Zu Anfang ist man noch motiviert und sucht mit Elan jegliche Webseiten ab. Als Wohnungssuchende/-r wird man aber bald mit folgenden Problemen konfrontiert:

1. Wohnungsvermittlungsagenturen in Paris sind wahnsinnig teuer, eine Agenturgebühr von etwa einer bis zwei Monatsmieten sind Standard. Dies ist leider nur schwer zu verkraften, wenn man keine Wohnung für die nächsten Jahre, sondern nur einige Monate braucht. Ganz davon zu schweigen, dass die Wohnungen selbst auch meist überteuert sind.

2. Wer auf Wohnungsinserate per E-Mail reagiert, wird selten mit einer Antwort belohnt, Franzosen sind meist keine begeisterten Internetbenutzer. Deshalb: lieber anrufen, dann weiss man auch gleich, ob die Wohnung schon vergeben ist. Dies gilt nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch für Wohnungsvermittlungsagenturen! Ausserdem: dass eine Wohnung innerhalb eines Tages vergeben wird, ist hier keine Seltenheit, also unbedingt schon vormittags alle interessanten Annoncen abtelefonieren!

3. Pariser Vermieter veranstalten oft kurzfristig einen „Massenbesichtigungstermin“, an dem jede und jeder vorbeikommen kann.

4. Die perfekte Wohnung in Paris gibt es selten: Alleine das Preisniveau hier ist ein Alptraum, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt oft überhaupt nicht. Winzige Studios, oder sogar nur Bedienstetenzimmer mit Klo und Dusche auf dem Gang, für x hundert Euro pro Monat sind an der Tagesordnung. Dazu kommt noch, dass nicht jedes Arrondissement (Stadtteil) gleich angenehm ist. Tendenziell kann man sagen, dass der Norden/Nordosten eher ungemütlich werden kann. Daher sich unbedingt vorher über die Gegend informieren!

5. Achtung vor unseriösen Inserenten und Betrügern! Nie eine Wohnung, die man nicht mit eigenen Augen gesehen hat, mieten oder eine Anzahlung leisten. Ich habe selbst diverse unseriöse Annoncen entdeckt, bin aber misstrauisch geworden und nicht darauf hereingefallen. Eine Kollegin von mir hat ebenfalls solche Annoncen gefunden, glücklicherweise konnte ich sie gerade im letzten Augenblick warnen und von einer Geldtransaktion abhalten, nachdem ich bei Internetrecherchen auf ähnliche Betrügerfälle gestossen bin und sich mein mulmiges Gefühl bestätigt hat.

Warnzeichen sind: E-Mails, in denen der angebliche Vermieter sehr viel Persönliches erzählt, auf die Tränendrüse drückt und versucht Sympathie zu erhaschen: „(…)Vater gestorben, dem die Wohnung gehörte. (…)“ etc. Oft geschrieben wird auch: „Ich lebe derzeit im Ausland und bin deshalb nur selten in der Wohnung. Ich habe noch ein Zimmer wo sich auch persönliche Gegenstände von mir befinden, die ganze restliche Wohnung darfst du aber frei benützen und auch Gäste mitbringen.“ Wenn man nach einem Besichtigungstermin fragt, wird dieser aufgrund der angeblichen Abwesenheit abgelehnt. Spätestens da sollten die Alarmglocken läuten. Ein seriöser Vermieter hat Verständnis dafür, dass der Mieter seine zukünftige Bleibe erst mal besichtigen möchte und macht dies möglich. Falls angeblich gegen Zahlung „die Schlüssel und den Vertrag sofort geschickt werden“: Hände weg! Ein weiteres Zeichen, das auf einen Betrug hinweisen könnte, ist ein erstaunlich günstiger Preis, welcher nicht zu der Wohnung und den sonst üblichen Mietpreisen passt.

Achtung bei allem, was zu schön tönt, um wahr zu sein – das ist es nämlich meistens auch!

Im nächsten Artikel werde ich euch erzählen, wie ich mein Appartement gefunden habe und werde euch Tipps zur Wohnungssuche in Paris geben.

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